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| Skribbel von G.
Dussau |
Zeichnung von G.
Dussau |
Vorlage der
Ordenswerkstatt |
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Präge- und Schnittwerkzeug
Der Auftrag geht nun - hier anhand eines anderen Beispiels -
in die Produktion. Die erste Station in der Ordenswerkstatt
ist der Werkzeugbau. Je nach Technik werden verschiedene
Werkzeuge benötigt, entweder Schnittwerkzeuge oder
Prägewerkzeuge |
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Das manuelle Gravieren der Details |
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Das
Schnittwerkzeug definiert die Außenform des Produktes. Aus
Platten oder Streifen von Rohmaterialien, beispielsweise
Messing, schneidet es die gewünschte Form heraus. Das
Prägewerkzeug hingegen überträgt die eigentliche Darstellung
auf das Metallteil. Dafür übersetzen die Mitarbeiter im
Werkzeugbau den zweidimensionalen Papierentwurf in eine
dreidimensionale Darstellung, die CNC gesteuert oder manuell
auf das Werkzeug übertragen wird. Für die Feinarbeit ist
weiterhin das Handwerk gefragt. Mit künstlerisch geschultem
Auge arbeiten die Graveure feinste Details manuell heraus. Das
Werkzeug für die Orden ist nun fast fertig. In mehreren
Schritten wird es nun noch gehärtet uns so widerstandsfähig
gegen den hohen Druck beim Prägevorgang gemacht.
Prägen und Umschneiden
In der Prägerei werden zunächst mit dem Schnittwerkzeug
Rohteile aus dem Grundmaterial heraus geschnitten. Der Orden
hat nun schon einmal eine gute zu erkennende Aussenform.
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| Ausstanzen |
der Rohling |
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Im zweiten Schritt bekommt es sein ”Gesicht”. Die Prägerei
verfügt über drei Pressen mit
einer Leistung von 150 bis 600 Tonnen. Diese sorgen für genug
Druck, um die feinen und
detaillierten Darstellungen aus dem Prägewerkzeug auf das
Rohteil zu übertragen |
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Überstehendes Material wird im dritten Vorgang, dem so
genannten Umschneiden, entfernt. Die Grundversion des Ordens
ist nun fertig. |
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Geprägter Orden beim Umschneiden |
Fertige Grundversion des Ordens |
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Galvanik
und Veredelung
Die
gewünschte Tönung, in unserem Beispiel Altsilber, erhält Ihr
Produkt in der Galvanik.
Unterschiedliche chemische Bäder sorgen für die verschiedenen
Metallfarben. Zu diesem Zweck werden die Rohteile an ein
Gestell gehängt, so dass jedes Teil von allen Seiten
mit dem Bad
in Berührung kommt. Nach etwas 45 bis 60 Minuten haben die
Teile die gewünschte Farbe, zum Beispiel Silber. |
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Um
den typischen Altsilber-Effekt zu erreichen, werden sie
dann zunächst in einem weiteren Bad geschwärzt.
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Beim
anschließenden Bürsten wird diese Schicht von allen
erhaben stehenden
Stellen wieder entfernt, während sie an den tiefer
gelegenen Stellen haften bleibt. |
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Der Orden hat nun den gewünschten “antiken” Look. |
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Ausfärben
Die
Abteilung Färberei einer Ordenswerkstatt bringt im nächsten
Arbeitsgang mit viel Fingerspitzengefühl und Augenmass Farbe
ins Spiel. |
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Mit
feinsten Pinseln und von Hand werden die vorgegebenen Bereiche
des Produktes mit Farbe ausgelegt. Schritt für Schritt bekommt
der Orden so sein unverwechselbares Gesicht. |
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Montage und Versand
Im
letzten Schritt erfolgt nun noch die Anbringung der
Befestigung des Ordens - in unserem Beispiel mit zwei
Ösen und darin eingehängter Kordel. Nachdem der Orden
fertig montiert ist, werden alle Teile sorgfältig
verpackt und können so ihren Weg in die kommende Session
antreten. |
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